Pyramidenmausoleum

Pyramidenmausoleum

Pyramidenmausoleum – Urban Explorer

Die Geschichte des Pyramidenmausoleum

Im Todesjahr des Grafen Ernst zu Münster, 1839, erhielt Laves den Auftrag, ein würdiges Grabmal innerhalb des englischen Landschaftsgartens von Derneburg zu entwerfen. Der Architekt Lavas, entschied sich für die Form einer alten ägyptischen Baukunst „die Pyramide“.

Die Derneburger Pyramide ist etwas mehr als 11 Meter hoch und ihr Böschungswinkel beträgt 61 Grad. Die mit dem Münsterschen Wappen versehene Tür umläuft ein doppelt umwundener ägyptischer Rundstab, und eine ägyptische Hohlkehle mit doppelreihigen Blattspitzen verziert den Eingang. Auf der steinernen Tür war ursprünglich eine den Freimaurern zuzuordnende Grabinschrift lesbar: „Ewig ist die Fortschreitung zur Vollkommenheit, wenngleich am Grabe die Spur vor dem Auge verschwindet“.

In der Pyramide sind der Graf Ernst zu Münster, seine Frau und ihre Töchter in Sarkophagen aufbewahrt. Seitlich von der Pyramide liegt sein Sohn Fürst Georg Herbert zu Münster, seine älteste Tochter Marie, und seine Schwester Julie.

In den Grabstätten vor der Pyramide ruhen die folgenden Generationen der Familie zu Münster: Alexander Fürst zu Münster, zweiter Sohn von Georg Herbert, seine Frau Muriel und ihr Sohn Alexander Graf zu Münster, der im Volksmund als Graf Fredi noch heute bekannt ist. Das keltische Hochkreuz auf dem Grabmal der Fürstin Muriel deutet auf ihre Herkunft aus Schottland hin.

Ernst zu Münster:
1766 – 1839

Fotoart Michael Berndroth